Schwierige Auswärtsaufgabe: Vikings treffen auf Enthroners

Am morgigen Samstag, dem 18. April, wartet auf die AFC Vienna Vikings die nächste Herausforderung in der AFL: Auswärts geht es zu den Fehérvár Enthroners, die nach ihrer Rückkehr aus der European League of Football wieder in der österreichischen Liga vertreten sind.

Enthroners unter Druck – Heimauftakt vor eigenem Publikum

Die Gastgeber sind mit zwei knappen Niederlagen in die Saison gestartet. Zum Auftakt mussten sie sich auswärts den Salzburg Ducks mit 13:16 geschlagen geben, vergangenes Wochenende folgte eine ebenso enge 27:29-Niederlage bei den Prague Black Panthers.

Zwei Spiele, zwei knappe Ergebnisse – die Enthroners haben ihre Qualität bereits angedeutet. Umso größer dürfte die Motivation sein, nun vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg einzufahren.

Auch Vikings-Head-Coach Benjamin Sobotka sieht den kommenden Gegner als schwer einschätzbar: „Mit den Enthroners kommt diese Woche ein bisschen ein unbekannter Gegner auf uns zu. Sie hatten zwar schon zwei Spiele, aber man kann ihre Tendenzen noch nicht klar erkennen, und auch die Coaches sind noch nicht so bekannt – das ist für uns Neuland.“

Vikings mit gemischtem Start

Die AFC Vienna Vikings gehen mit einer ausgeglichenen Bilanz in das dritte Saisonspiel. Nach der deutlichen 14:35-Niederlage zum Auftakt gegen die Dragons folgte am vergangenen Wochenende ein hart erkämpfter 17:14-Erfolg gegen die Salzburg Ducks.

Doch der Sieg hatte einen bitteren Beigeschmack: Der Starting-Quarterback verletzte sich bereits früh im zweiten Viertel schwer am Knöchel und musste operiert werden. Für ihn übernahm der erst 19-jährige Kilian Zivko und überzeugte auf Anhieb. Der U19-Europameister führte die Vikings mit einer starken Leistung zu seinem ersten AFL-Sieg.

Physischer Gegner erwartet

Die Videoanalyse hat bereits gezeigt, worauf sich die Vikings einstellen müssen. Sobotka beschreibt die Stärken der Enthroners klar: „Das Einzige, was wir wissen, ist, dass es ein physisches Football-Team ist – so wie fast alle Teams aus Osteuropa. Sie können auf jeden Fall Football spielen. Der Quarterback ist sehr mobil, sie haben eine wirklich solide O-Line und gute Receiver. Und in der Defense sind sie, ähnlich wie die Ducks, sehr unangenehm.“

Fokus auf die Herausforderung

Trotz der Ungewissheit über den Gegner blickt das Vikings-Lager positiv auf die kommende Aufgabe: „Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf diese Challenge und darauf, am Samstag in Ungarn zu spielen“, so Sobotka.

Alles ist angerichtet für ein intensives Duell: Ein erfahrenes Team auf der Suche nach dem ersten Sieg trifft auf die Vikings, die trotz Rückschlägen Selbstvertrauen getankt haben.

Der Samstag verspricht ein Spiel auf Augenhöhe.

Nächstes Heimspiel:

Am 25.04. erwarten wir die Prague Black Panthers im Footballzentrum Ravelin.

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